09.10.2011
Die LB AG lädt alle Aktionäre zur Hauptversammlung am 05.11.2011 ein...
21.06.2011
Der beliebte Schmaadlecker-Shuttle wird am 04.09.2011 wieder fahren. Veranstalter ist in diesem Jahr der Verein Lumdabahn ...
Erste öffentlichkeitswirksame Sonderfahrten mit dem Ziel, für den Streckenerhalt zu werben, wurden im Oktober 1993 durchgeführt. Zum Einsatz kam ein moderner Nahverkehrstriebwagen VT 628.4 der Deutschen Bahn AG.
Die bis Londorf geplanten Fahrten mussten kurz vor dem Fahrtag auf den Abschnitt Lollar - Allendorf reduziert werden, da ein Hochwasser eine Brücke stark beschädigte.
Ohne dass eine erforderliche Genehmigung vorlag, wurde diese Brücke zwischenzeitlich zur "Gefahrenabwendung" bei Hochwasser von der Stadt Allendorf gänzlich entfernt.
Ebenfalls ohne erforderliche Genehmigung wurde im Zuge einer Straßensanierung in der Gemarkung Allendorf an einem Bahnübergang die Schienen entfernt.
Leider ist das nicht die politische Unterstützung, die sich die LB AG wünscht.
Wie Politiker andernorts handelten, das können Sie bei unseren Vorbildern nachlesen.
Der überwältigende Erfolg der Fahrten 1993 führte dazu, drei Jahre später anläßlich des Aktionstages Lumdatal erleben - jetzt schon organisiert als Lumdatalbahn Aktiengesellschaft - wieder Sonderfahrten bis Allendorf anzubieten.
Auch bei diesen Fahrten am 21.07.1996 war der moderne VT 628 im Lumdatal unterwegs, diesmal allerdings nicht von der Deutschen Bahn, sondern von der Franfurt-Königsteiner-Eisenbahn AG.
Die vier Fahrtenpaare lockten ca. 1000 Fahrgäste in die Züge.
Da die Lumdatalbahn 1991 zwischen Mainzlar und Londorf stillgelegt worden war und die Deutsche Bahn nicht wie 1993 bereit war, die Fahrten durchzuführen, kamen die Sonderzüge nur durch große Unterstützung der damaligen hessischen Landesregierung und dem Interesse der Hessischen Landesbahn zu Stande.
Bedauerlicherweise waren diese Fahrten bis heute die letzten, die bis nach Allendorf führen konnten.
Die Deutsche Bahn AG als Streckeneigentümerin hat bisher, trotz mehrmaliger Anfragen, keine Fahrten mehr auf diesem Teil zugelassen.
Eine Übernahme der gesamten Strecke auf Pachtbasis lehnt sie bisher ebenfalls ab. Zwar wurde der LB AG stattdessen ein Verkaufsangebot für die Strecke vorgelegt, jedoch zu einer exorbitant hohen Summe, die insbesondere angesichts des schlechten Zustands der Infrastruktur nicht nachzuvollziehen ist. Viele vergleichbare Strecken wurden von der Deutschen Bahn für symbolische Beträge oder zumindest sehr günstigen Konditionen abgegeben.
Auch hier wünscht sich die LB AG mehr Unterstützung aus der Kommunal- und Landespolitik, um die Strecke zu akzeptablen Bedingungen übernehmen und betreiben zu können.